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Mit 2 PS zum Einsatzort

Wie kommt ein Wacker Neuson Kettenbagger ET18 zu seinem Einsatzort, wenn der Transport mit Autos verboten ist? Das kann man bei einem Aufenthalt auf Juist live erleben. Auf der autofreien Nordseeinsel werden zum Güterverkehr ausschließlich Pferdekutschen eingesetzt. Da kommt es schon mal vor, dass ein knapp 2 Tonnen schwerer Bagger mit 2 PS zur Baustelle gebracht wird.

 

Wenn Waren und Baumaterialien am Hafen in Juist ankommen, werden diese anschließend mit der Pferdekutsche ausgeliefert. „Während der Bausaison zwischen Oktober und Mai ist es auf der Insel ganz üblich, dass Bagger mit einem Maximalgewicht von 2,3 Tonnen auf der Kutsche transportiert werden“, so der ansässige Leiter der Hafenspedition und Inhaber eines Baugeschäftes, Peter Heiken. Um diese Aufgabe kümmern sich die sogenannten Pferdefuhrwerker auf Juist. Peter Heiken ist einer von Ihnen. Seit Anfang 2015 sind er, sowie die Speditionen HUF und Gillet zuständig für den Pferde-Frachttransport auf Juist. Um allerdings überhaupt tonnenschwere Bagger transportieren zu können, mussten von den Pferdefuhrwerken spezielle, als Mehrzwecktieflader gebaute Kutschen angeschafft werden. Die Verladung der Bagger erfolgt mit Hilfe einer Rampe. Besonders wichtig ist bei dieser besonderen Art des Frachttransportes natürlich auch der Arten- und Tierschutz. Diese wurde vor allem, wie Herr Heiken hervorhebt, durch die Spedition Gillet ermöglicht.

Der in diesem Fall transportierte ET18 wird auf der Insel sehr vielseitig eingesetzt. Durch seine kleine Größe und leichtes Gewicht lässt er sich sehr leicht von Baustelle zu Baustelle transportieren, wo er für viele verschiedene Arbeiten – Erdarbeiten, Siebarbeiten, Mischarbeiten - eingesetzt wird. Neben dem ET18 besitzt das Baugeschäft Heiken auch Wacker Neuson Stampfer und Rüttler. Diese werden von einigen Firmen auf der Insel und der Gemeinde selbst für ihre Arbeiten gerne genutzt.